- Vor dem Launch braucht jeder WooCommerce-Shop zwölf konfigurierte Einstellungsbereiche. Ohne sie laufen Steuern falsch, Versandkosten fehlen oder Rechtstexte sind lückenhaft.
- Steuern sind die häufigste Fehlerquelle: Wer Bruttopreise im Shop anzeigt, muss genau das auch als Eingabemodus eingestellt haben, sonst steigen alle Preise um die Steuer.
- Erzwungene Kontoerstellung nennen laut Baymard Institute 24 % der Checkout-Abbrecher als Grund. Gastkasse und freiwillige Kontoerstellung nach dem Kauf gehören beide aktiv.
- Ohne Versandzonen rechnet WooCommerce keinen Versand. Wer die Zone vergisst, sieht beim Checkout entweder 0 Euro oder eine Fehlermeldung.
WooCommerce ist nach der Installation einsatzbereit, aber nicht startklar. Die Software stellt sinnvolle Standardwerte ein, die für den deutschen Markt in mehreren Punkten nicht ausreichen. Wer ohne Konfiguration live geht, riskiert falsche Steuerberechnung, fehlende Versandkosten und rechtlich angreifbare Kaufprozesse. Dieser Ratgeber zeigt die zwölf Einstellungsbereiche, die vor dem ersten Verkauf stehen müssen. Die Reihenfolge folgt nicht dem Menü, sondern der Logik, in der WooCommerce die Einstellungen aufeinander aufbaut. Für jeden Punkt: was einzustellen ist, warum es zählt und wo Pflicht aufhört und Empfehlung beginnt.
Warum die Reihenfolge zählt
WooCommerce baut seine Berechnungen auf drei Grundlagen auf: dem Shopstandort, der Steuerkonfiguration und den Versandzonen. Wer Steuersätze einrichtet, bevor der Standort feststeht, riskiert fehlerhafte Zuordnungen. Wer Versandmethoden konfiguriert, bevor die Versandzone existiert, findet keine Methode zum Anhängen. Die empfohlene Reihenfolge in diesem Artikel folgt der logischen Abhängigkeitskette, nicht der Menüstruktur in WooCommerce.
1. Standort, Sprache und Währung
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Allgemein. Hier tragen Sie die Adresse Ihres Unternehmens ein: Land, Bundesland, Postleitzahl, Stadt. WooCommerce nutzt diese Daten als Ausgangspunkt für alle Steuerberechnungen und Versandkalkulationen.
Stellen Sie davor sicher, dass WordPress auf Deutsch läuft. Unter Einstellungen → Allgemein → Sprache der Website wählen Sie „Deutsch“, WooCommerce lädt sein deutsches Sprachpaket dann automatisch nach. Andernfalls erscheinen Shop-Texte, Bestell-E-Mails und Buttons gemischt auf Englisch, was im Checkout unprofessionell wirkt.
Darunter stellen Sie die Währung ein. Für Deutschland ist das Euro (EUR), Tausendertrennzeichen Punkt, Dezimaltrennzeichen Komma, zwei Dezimalstellen. Das klingt selbstverständlich, ist aber die Grundlage für alle Preisanzeigen und Rechnungsbeträge. Ein falsches Trennzeichen erzeugt fehlerhafte Beträge in automatisch generierten Dokumenten.
Unter demselben Reiter legen Sie fest, in welche Länder Sie verkaufen und versenden wollen. Wer nur an deutsche Kunden liefert, wählt hier Deutschland als einziges Versandland. Das vereinfacht die spätere Steuerkonfiguration erheblich, weil kein OSS-Verfahren (One-Stop-Shop, das EU-weite Meldeverfahren für die Umsatzsteuer) für EU-Grenzmengen anfällt, solange der Jahresumsatz ins EU-Ausland unter 10.000 Euro bleibt.
2. Steueroptionen: Brutto oder Netto
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Umsatzsteuer. Dieser Reiter erscheint nur, wenn Sie unter Allgemein die Option „Steuern aktivieren“ eingeschaltet haben.
Die erste Entscheidung betrifft die Preiseingabe: „Preise werden mit Steuern eingegeben“ hat zwei Optionen. Für den typischen deutschen B2C-Shop ist „Inklusive Mehrwertsteuer“ richtig. Das bedeutet: Sie pflegen im Produktstamm Bruttopreise (also 23,80 Euro für ein Produkt mit 19 % MwSt.), und WooCommerce rechnet die enthaltene Steuer bei Bedarf raus. Wählen Sie stattdessen „Exklusive Mehrwertsteuer“, müssen Sie Nettopreise eingeben, und WooCommerce schlägt die Steuer bei der Anzeige oben drauf. Mischen Sie nicht: Wer Bruttopreise eingibt, aber den Modus auf Netto stellt, erhöht alle Preise um die Steuer.
Die zweite Entscheidung betrifft die Anzeige im Shop: „Preise im Shop anzeigen“ und „Preise während des Kaufvorgangs anzeigen“. Für Deutschland gilt beides auf „Steuern eingeschlossen“. Das ist der gesetzliche Standard für Endverbraucher-Shops nach der Preisangabenverordnung (PAngV). Der Gesamtpreis muss immer sichtbar sein, und er schließt die Steuer ein.
Die Steuerbasis für die Berechnung setzen Sie auf „Lieferadresse des Kunden“. Das ist für grenzüberschreitenden Versand innerhalb der EU relevant: Ein Käufer in Österreich zahlt österreichische MwSt., sobald der Jahresumsatz ins EU-Ausland 10.000 Euro übersteigt und Sie am OSS-Verfahren teilnehmen. Details dazu behandelt der Artikel Mehrwertsteuer und OSS-Verfahren im Onlineshop richtig handhaben.
Aktivieren Sie zudem „Steuern auf der Ebene der Zwischensumme runden“. Bei Bruttopreisen verhindert das Rundungsdifferenzen zwischen Artikelsumme und Steuerausweis auf der Rechnung.
3. Steuersätze anlegen
WooCommerce bringt keine vorkonfigurierten deutschen Steuersätze mit. Sie legen sie unter WooCommerce → Einstellungen → Umsatzsteuer → Standard-Steuersätze manuell an. Für Deutschland brauchen Sie mindestens zwei Sätze.
Normaler Satz (19 %): Ländercode DE, alle Bundesländer, alle Postleitzahlen (Feld leer lassen oder Sternchen), Steuersatz 19,0000, Name „MwSt. 19 %“, Versand anhaken, Verbundsatz nicht anhaken.
Ermäßigter Satz (7 %): Dafür legen Sie zunächst eine eigene Steuerklasse an. Unter dem Reiter „Steuerklassen“ fügen Sie eine neue Klasse namens „Ermäßigter Preis“ hinzu. Danach erscheint ein neuer Reiter „Ermäßigte Steuersätze“, dort tragen Sie DE, 7,0000, Name „MwSt. 7 %“ ein. Produkte, die dem ermäßigten Satz unterliegen (Lebensmittel, Bücher, bestimmte Kulturleistungen), erhalten diese Steuerklasse direkt am Produkt: Produkt bearbeiten → Produktdaten → Allgemein → Steuerklasse.
Wer Germanized für WooCommerce einsetzt, kann die aktuellen EU-MwSt.-Sätze automatisch importieren: WooCommerce → Status → Germanized → EU MwSt.-Sätze erneuern. Das spart manuelle Eingabe und hält die Sätze bei Gesetzesänderungen aktuell.
Die Besteuerung der Versandkosten ist ein häufig unterschätzter Punkt. Im deutschen Recht gelten Versandkosten als unselbständige Nebenkosten und folgen damit dem Hauptprodukt. Enthält ein Warenkorb Artikel mit 19 % und 7 % MwSt., muss die Versandpauschale anteilig besteuert werden. Germanized löst das mit einer anteiligen Steuerberechnung für Nebenkosten, die unter WooCommerce → Einstellungen → Germanized → Steuern → Nebenkosten konfigurierbar ist.
4. Versandzonen einrichten
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Versand → Versandzonen. Eine Zone ist eine geografische Region, der Sie Versandmethoden zuordnen. Die einfachste Konfiguration für einen deutschlandweiten Shop hat zwei Zonen.
Zone „Deutschland“: Region Deutschland hinzufügen. Daran hängen Sie die Versandmethoden mit den konkreten Kosten (siehe Abschnitt 5).
Restliche Welt (optional): WooCommerce hat einen eingebauten Eintrag „Nicht zugeordnete Standorte“ für alle Länder, die in keiner Zone stehen. Wenn Sie nur nach Deutschland liefern, lassen Sie diese Zone ohne Versandmethode. Dann sehen internationale Kunden beim Checkout, dass kein Versand angeboten wird.
Für EU-weiten Versand richten Sie separate Zonen pro Ländergruppe ein, etwa eine Zone „EU“ mit allen EU-Mitgliedsstaaten. Das ermöglicht unterschiedliche Versandpreise und -methoden je Region.
5. Versandkosten und -methoden
WooCommerce bietet drei eingebaute Versandmethoden: Pauschalbetrag, kostenlosen Versand und lokale Abholung. Sie fügen Methoden direkt an einer Versandzone hinzu.
Pauschalbetrag: Eine Versandkostenpauschale, die unabhängig vom Warenkorb gilt, etwa 4,95 Euro. Für die meisten kleinen Shops der Einstieg. Sie können mehrere Pauschalbeträge in einer Zone kombinieren, etwa eine günstigere Option für Standardlieferung und eine teurere für Expressversand.
Kostenloser Versand: Nur aktivieren, wenn Sie eine Bedingung definieren. Ohne Bedingung ist Versand immer kostenlos. Sinnvolle Bedingungen: ab einem Mindestbestellwert (zum Beispiel 50 Euro), oder wenn eine bestimmte Versandkostenfrei-Couponart eingelöst wurde.
Versandklassen: Wenn Sie Produkte mit sehr unterschiedlichem Gewicht oder Volumen verkaufen, richten Sie Versandklassen ein. Ein schweres Produkt bekommt die Klasse „Schwer“, für die ein Aufschlag auf die Pauschale gilt. Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Versand → Versandklassen.
Aktivieren Sie den Versandrechner im Warenkorb unter WooCommerce → Einstellungen → Versand → Versandoptionen. Kunden können so ihre Versandkosten schon im Warenkorb berechnen, bevor sie die Adresse eingeben.
6. Zahlungsarten aktivieren
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Zahlungen. WooCommerce bringt drei eingebaute Optionen mit: Direktüberweisung (Vorkasse), Scheck und Barzahlung bei Lieferung. Alle drei sind per Standard deaktiviert. Für einen produktiven Shop brauchen Sie mindestens einen Online-Zahlungsanbieter.
Die gängigen Optionen für den deutschen Markt sind PayPal, Stripe und Klarna. Alle drei werden als Plugin installiert und erscheinen dann in der Zahlungsliste. Per Drag-and-Drop legen Sie die Anzeigereihenfolge im Checkout fest. Die Reihenfolge der Zahlungsoptionen beeinflusst die Wahl: Eine Methode an Position eins wird häufiger gewählt, weil viele Kunden die erste passende Option nehmen.
Zahlungs-Logos zeigt eine deutsche Shop-Startseite im Schnitt (Median 4). PayPal führt mit 84,8 %. Mehr als eine Handvoll Methoden braucht zum Launch niemand.
Methodik: 99 deutsche Onlineshops (Google-Positionen 1 bis 50), gezählt wurden nur sichtbare Zahlungs- und Wallet-Logos auf der Startseite. Rechnung und Lastschrift erscheinen oft ohne Logo, daher Untergrenze. Stand Juni 2026, keine amtliche Grundgesamtheit.
Schalten Sie die Zahlungsart „Direktüberweisung“ ein, wenn Sie Vorkasse akzeptieren. Kunden erhalten nach der Bestellung Ihre Bankdaten. WooCommerce setzt die Bestellung automatisch auf „Warten auf Zahlung“.
Die konkreten Kosten, Gebühren und Unterschiede der Zahlungsanbieter sind im Ratgeber WooCommerce Zahlungsarten im Vergleich aufgeschlüsselt. Wenn Sie noch nicht sicher sind, welche Anbieter zu Ihrem Shop passen, gibt auch der Überblick Zahlungsarten im Onlineshop: Welche Sie wirklich brauchen Orientierung. Was der Shop insgesamt kostet, von Hosting über Plugins bis Transaktionsgebühren, schlüsselt der Ratgeber WooCommerce Kosten auf.
7. Lagerverwaltung
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Produkte → Lagerbestand. Die Lagerverwaltung ist standardmäßig deaktiviert. Ob Sie sie einschalten, hängt davon ab, ob Sie physische Produkte mit begrenztem Bestand verkaufen.
Wann aktivieren: Bei physischen Produkten mit begrenztem Lager. Aktiviert verhindert WooCommerce, dass Produkte überverkauft werden. Sie sehen den Bestand je Produkt, können Warnmails bei niedrigem Bestand einrichten und steuern, was passiert, wenn ein Artikel vergriffen ist.
Wann deaktivieren: Bei Dienstleistungen, digitalen Produkten oder Produkten, die Sie auf Bestellung fertigen. Hier hat Lagerbestand keine Bedeutung.
Wenn Sie die Lagerverwaltung aktivieren, stellen Sie zwei Schwellenwerte ein:
- Warnbestand: Ab dieser Menge erscheint ein Hinweis im Backend, und WooCommerce schickt eine Admin-Mail. Ein sinnvoller Wert ist Ihre typische Nachbestellmenge.
- Sicherheitsbestand: WooCommerce nennt es „Bestand, der als nicht vorrätig gilt“. Wert 0 ist Standard, das bedeutet: Wenn ein Artikel auf 0 fällt, gilt er als nicht vorrätig.
Unter „Vergriffen-Sichtbarkeit“ stellen Sie ein, ob vergriffene Produkte im Shop ausgeblendet werden oder sichtbar bleiben, aber nicht kaufbar sind. Letzteres ist oft sinnvoller, weil Kunden das Produkt bookmarken oder einen Bestandsalarm einrichten können.
Die Bestandshaltedauer für nicht bezahlte Bestellungen legen Sie über die Option „Bestellungen ausstehend halten“ fest. Standard sind 60 Minuten. In dieser Zeit bleibt der Bestand reserviert. Läuft die Zeit ab ohne Zahlung, wird die Reservierung freigegeben.
8. E-Mail-Benachrichtigungen
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → E-Mails. WooCommerce verschickt standardmäßig rund zehn E-Mails: sechs an Kunden (Neues Konto, Bestellung in Bearbeitung, Bestellung abgeschlossen, Bestellung wartet, Erstattung, Passwort zurücksetzen) und drei an den Shop-Admin (Neue Bestellung, Stornierte Bestellung, Fehlgeschlagene Bestellung); dazu die manuell auslösbare E-Mail „Bestelldetails“. Die konkrete Anzahl variiert mit Plugins und Erweiterungen. Die Standard-E-Mails sind nach der Installation aktiv, aber ohne Ihre Absenderadresse und ohne Ihr Logo.
Vor dem Launch müssen Sie mindestens diese drei Dinge konfigurieren:
Absendername und -adresse: Tragen Sie einen sprechenden Namen ein, etwa „Ihr-Shop-Name“ statt „WordPress“, und eine E-Mail-Adresse Ihrer Domain, etwa bestellungen@ihreshop.de. Mails von gmail.com oder hotmail.com wirken unprofessionell und landen häufiger im Spam. Verbinden Sie außerdem einen separaten E-Mail-Versanddienst, einen sogenannten SMTP-Transaktionsdienst. Er stellt Bestellbestätigungen zuverlässiger zu als der in WordPress eingebaute Versand, der für solche Mails nicht ausgelegt ist und oft im Spam landet. Anbieter wie Brevo bieten rund 300 Mails täglich kostenlos und binden sich per WordPress-Plugin in wenigen Minuten ein.
Logo und Markenfarbe: Laden Sie Ihr Logo hoch und setzen Sie die Hauptfarbe passend zu Ihrer CI. Das Template ist schlicht, aber es ist das erste, was Ihre Kunden nach dem Kauf sehen.
Fußtext: Tragen Sie Ihr Impressum in Kurzform ein: Firmenname, Anschrift, Handelsregisternummer (sofern vorhanden). Das ist für Geschäftsmails in Deutschland Pflicht.
Für jeden E-Mail-Typ können Sie den Betreff anpassen. Besonders wichtig ist die „Bestellung in Bearbeitung“-Mail, die nach erfolgreicher Zahlung rausgeht. Kunden nehmen diese Mail als Bestellbestätigung wahr. Der Standardbetreff ist in Ordnung, aber personalisierte Betreffzeilen mit dem Produktnamen erhöhen die Öffnungsrate.
Prüfen Sie, ob Sie die Admin-Benachrichtigung für neue Bestellungen wirklich an die richtige Adresse schicken. Viele Shops haben hier noch die Testadresse der Entwicklungsphase stehen.
9. Konten und Gastbestellung
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Konten & Datenschutz. Hier steuern Sie, wie Kunden Ihren Shop nutzen dürfen und wie ihre Daten behandelt werden.
Aktivieren Sie „Gastkasse erlauben“. Das ist die wichtigste Einstellung in diesem Bereich. Pflichtregistrierung erhöht die Abbruchrate im Checkout erheblich: Laut Baymard Institute nennen 24 % der Abbrecher den Zwang zur Kontoerstellung als Grund, weil viele Käufer kein weiteres Konto anlegen wollen.
Aktivieren Sie „Kontoerstellung beim Checkout ermöglichen“. Kunden können optional beim Abschluss ein Konto anlegen, ohne dass Sie sie dazu zwingen. WooCommerce kann dafür automatisch Benutzernamen und Passwörter generieren, was reibungsloser ist als manuelle Eingabe.
Unter Datenschutz (im selben Reiter Konten & Datenschutz) tragen Sie die URLs Ihrer Datenschutzerklärung und Ihrer Datenschutzrichtlinie ein. WooCommerce verknüpft diese URLs automatisch in Kontoformularen und Checkout-Hinweisen. Das ist eine DSGVO-Anforderung.
Stellen Sie außerdem ein, wie lange WooCommerce persönliche Daten aus Bestellungen aufbewahrt. Für inaktive Kundenkonten und stornierte oder fehlgeschlagene Bestellungen können Sie automatische Löschfristen setzen. Abgeschlossene Bestellungen müssen Sie dagegen zehn Jahre aufbewahren, das verlangt die steuerliche Buchführungspflicht. Setzen Sie die Löschfrist für abgeschlossene Bestellungen daher nicht zu kurz.
10. Rechtstexte und Pflichtseiten
WooCommerce selbst erzeugt keine Rechtstexte. Es braucht aber eine Reihe von WordPress-Seiten mit Ihren rechtlichen Inhalten und verknüpft diese an den richtigen Stellen im Shop. Der Pfad für die Seitenzuordnung lautet WooCommerce → Einstellungen → Erweitert.
WooCommerce richtet beim Setup vier Standardseiten automatisch an: Shop, Warenkorb, Kasse und Mein Konto. Diese Seiten dürfen nicht gelöscht werden. Eine Bestellverfolgungsseite gehört nicht zu den automatisch angelegten Seiten; sie lässt sich bei Bedarf manuell über den Shortcode [woocommerce_order_tracking] einrichten. Wurden Pflichtseiten versehentlich entfernt, lassen sie sich unter Erweitert neu zuordnen.
Zusätzlich braucht jeder deutsche Onlineshop diese Seiten mit rechtskonformem Inhalt:
- Impressum
- Datenschutzerklärung
- AGB mit Widerrufsbelehrung
- Widerrufsformular
Die AGB und Widerrufsbelehrung müssen im Checkout-Prozess verknüpft sein. Kunden müssen aktiv zustimmen, bevor sie bestellen. Germanized erledigt das mit einer Checkbox vor dem Bestellbutton und zieht AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung automatisch aus den hinterlegten Seiten. German Market, die verbreitete Alternative, deckt denselben Pflichtbereich ab; beide rüsten nach, was WooCommerce für den deutschen Markt nicht mitbringt.
Wichtig: Die Rechtstexte müssen zum Zeitpunkt der Bestellung speicherbar sein. Das bedeutet, sie müssen mit der Bestellung als PDF archiviert werden. Germanized übernimmt das automatisch und hängt AGB und Widerrufsbelehrung als PDF an die Bestellbestätigung. Was insgesamt zu einem rechtssicheren Shop gehört, zeigt der Ratgeber Pflichtangaben im Onlineshop: die häufigsten Abmahnfallen.
11. Produktanzeige und Maßeinheiten
Der Pfad lautet WooCommerce → Einstellungen → Produkte. Hier stellen Sie die Vorgaben ein, die bei der eigentlichen Produktanlage greifen.
Maßeinheiten: WooCommerce fragt nach Gewicht- und Maßeinheit. Für Deutschland sind das Kilogramm und Zentimeter. Wer hier andere Einheiten stehen lässt, bekommt bei jedem plugin-gestützten Paketversand falsche Portowerte.
Produktbewertungen: Entscheiden Sie, ob Kunden Bewertungen abgeben dürfen und ob Bewertungen auf verifizierte Käufe beschränkt sind. Verifizierte Bewertungen sind glaubwürdiger und reduzieren Missbrauch. Aktivieren Sie die Verifizierungspflicht, wenn Sie Bewertungen prominent einsetzen. Was Sie bei der Darstellung von Bewertungen rechtlich beachten müssen, zeigt Kundenbewertungen im Onlineshop korrekt einbinden.
Shopseite und Seitenaufteilung: Tragen Sie hier ein, welche Seite als Produktübersicht dient, und wie viele Produkte pro Seite und Zeile angezeigt werden. Das beeinflusst, wie Ihre Produkte im Shop-Grid erscheinen.
12. Sonderfall Kleinunternehmer und B2B
Zwei Konstellationen weichen von der Standardkonfiguration ab und brauchen eine gesonderte Einstellung.
Kleinunternehmer nach § 19 UStG: Wenn Ihr Jahresumsatz unter der Kleinunternehmergrenze liegt (seit 2025 Vorjahresumsatz höchstens 25.000 Euro und im laufenden Jahr voraussichtlich höchstens 100.000 Euro, § 19 UStG), weisen Sie keine Umsatzsteuer aus. In diesem Fall deaktivieren Sie die Steuerberechnung in WooCommerce vollständig. Germanized hat dafür eine eigene Option unter den Germanized-Einstellungen. Alle Preise erscheinen dann ohne Steuerausweis, und die Rechnungen enthalten den gesetzlich vorgeschriebenen Hinweis „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“ Wird die 100.000-Euro-Grenze im laufenden Jahr überschritten, fallen Sie ab diesem Umsatz sofort in die Regelbesteuerung.
Reiner B2B-Shop: Wenn Sie ausschließlich an Unternehmen verkaufen, können Sie die Steueranzeige auf Netto-Preise umstellen. Gewerbliche Kunden rechnen in netto. In diesem Fall geben Sie Nettopreise ein, stellen die Shopanzeige auf „Exklusive Steuern“ und weisen die MwSt. separat im Warenkorb und Checkout aus. Germanized unterstützt mit einer rollenbasierten Preisanzeige auch Shops, die B2B- und B2C-Kunden bedienen.
Alle 12 Punkte im Überblick
| Einstellung | Pflicht / Empfehlung | Häufige Stolperfalle |
|---|---|---|
| 1. Standort, Sprache und Währung | Pflicht | Falsches Dezimaltrennzeichen für Euro |
| 2. Steueroptionen (Brutto/Netto) | Pflicht | Eingabemodus und Anzeigemodus stimmen nicht überein |
| 3. Steuersätze anlegen (19 % / 7 %) | Pflicht für steuerliche Händler | Kein Steuersatz → WooCommerce rechnet 0 % ab |
| 4. Versandzonen einrichten | Pflicht | Ohne Zone kein Versand → Checkout bricht ab |
| 5. Versandkosten und -methoden | Pflicht | Kostenloser Versand ohne Bedingung aktiv gelassen |
| 6. Zahlungsarten aktivieren | Pflicht | Nur Testmodus aktiv statt Live-Modus |
| 7. Lagerverwaltung | Empfehlung bei physischen Produkten | Fehlbestand nicht konfiguriert → Überverkäufe |
| 8. E-Mail-Benachrichtigungen | Pflicht (Absender, Logo, Fußtext) | Noch die Entwicklungs-Testadresse als Empfänger |
| 9. Konten und Gastbestellung | Empfehlung | Pflichtregistrierung erhöht Kaufabbruchrate |
| 10. Rechtstexte und Pflichtseiten | Pflicht | AGB/Widerrufsbelehrung nicht in Checkout verknüpft |
| 11. Produktanzeige und Maßeinheiten | Pflicht (Einheiten), Empfehlung (Bewertungen) | Falsche Gewichtseinheit → fehlerhafte Versandberechnung |
| 12. Kleinunternehmer / B2B | Nur bei Sonderstatus | Steuerausweis trotz Kleinunternehmer-Regelung |
Haken Sie ab, was Sie bereits eingestellt haben. Der Check sagt Ihnen, ob launch-kritische Punkte fehlen, und rechnet nichts an einen Server, alles bleibt in Ihrem Browser.
Profi-Hinweise für technische Setups
Einsteiger können diesen Abschnitt überspringen. Er richtet sich an Entwickler und technisch versierte Shop-Betreiber.
HPOS (High Performance Order Storage): WooCommerce speichert Bestellungen seit der Einführung von HPOS in eigenen Datenbanktabellen statt in der wp_postmeta. Das ist schneller bei großen Bestellmengen und stabilisiert parallele Bestellvorgänge. Seit WooCommerce 8.2 (Oktober 2023) ist HPOS stabil und für neue Installationen standardmäßig aktiv; als Opt-in-Beta gab es die Funktion schon ab Version 7.1. Der Schalter liegt unter WooCommerce → Einstellungen → Erweitert → Features. Neue Shops lassen HPOS aktiv. Bei Bestandsshops, die vor 8.2 aufgesetzt wurden, ist HPOS nicht automatisch aktiv; vor der Umstellung prüfen, ob alle eingesetzten Plugins kompatibel sind.
REST-API und Webhooks: Unter WooCommerce → Einstellungen → Erweitert → REST-API können Sie API-Schlüssel für externe Anbindungen anlegen. Wenn Sie Warenwirtschaft, ERP oder ein PIM-System anschließen, brauchen Sie diese Schlüssel. Webhooks ermöglichen es, bei bestimmten Shop-Ereignissen (neue Bestellung, Status-Änderung, neues Produkt) externe Systeme automatisch zu benachrichtigen.
Versandsteuer bei Drittanbieter-Plugins: Wer Paketdienstleister-Plugins wie DHL for WooCommerce oder Sendcloud einsetzt, sollte die Versandkosten-Eingabe in diesen Plugins auf Netto-Basis stellen, selbst wenn der Shop Bruttopreise nutzt. Germanized übernimmt die korrekte Steuerberechnung, wenn Sie unter Nebenkosten „Nebenkosten werden exklusive Steuern angegeben“ aktivieren. Anderenfalls rechnet WooCommerce die Steuer doppelt.
Grundpreispflicht: Die Grundpreisangabepflicht nach § 4 PAngV gilt für Waren, die nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden (etwa Lebensmittel nach Gewicht, Flüssigkeiten nach Liter). Germanized berechnet und zeigt den Grundpreis automatisch, wenn Sie Basiseinheit und Basismenge am Produkt hinterlegen. Das ist in Deutschland für betroffene Produktkategorien Pflicht, nicht optional.
Zwei typische Konfigurationsfehler
Bei übernommenen Shops sind zwei Konfigurationsfehler besonders häufig und besonders teuer. Beide liegen nicht im Code, sondern in den Grundeinstellungen, und beide würde ein strukturierter Pre-Launch-Check vor dem ersten Verkauf abfangen.
Der unsichtbare Steuerfehler. Preise sind als Netto-Eingaben eingestellt, werden aber als Brutto-Preise angezeigt. Die Folge: Alle Produkte werden effektiv 19 % teurer als kalkuliert ausgepreist. Im Frontend fällt nichts auf, weil die Preise optisch stimmen. Sichtbar wird der Fehler erst beim Vergleich der Rechnungsbeträge mit der Kalkulation. Eine nachträgliche Korrektur erscheint im Shop dann als Preissenkung und muss gegenüber Stammkunden erklärt werden.
Die fehlende Versandzone. Ein Shop wirbt mit Lieferung nach Österreich, hat aber keine vollständige Versandzone für Österreich. Österreichische Kunden sehen beim Checkout keine Versandoption und brechen ab. Typisch zeigt sich das als erhöhte Abbruchrate aus genau diesem Land, sichtbar in den Analytics, aber selten sofort als Konfigurationsfehler erkannt.
Aus unserer Sicht ist die teuerste Fehleinstellung nicht die vergessene, sondern die unsichtbare. Eine fehlende Versandzone bricht den Checkout sofort, das fällt beim ersten Testkauf auf. Der Brutto-Netto-Konflikt dagegen sieht im Frontend korrekt aus und arbeitet still gegen die Marge, bis jemand Rechnungsbeträge mit der Kalkulation vergleicht. Deshalb gehört der Pre-Launch-Test nicht nur an die offensichtlichen Schalter, sondern an genau die Einstellungen, deren Fehler man nicht sieht: Steuermodus, anteilige Versandsteuer und die Archivierung der Rechtstexte.
Sofort-Checkliste: 12 Einstellungen vor dem Launch
Die in der Tabelle als Pflicht markierten Punkte (Steuern, Versand, Zahlung, Rechtstexte) müssen vor dem ersten Verkauf stehen. Empfehlungen wie die Lagerverwaltung oder optimierte E-Mails lassen sich im laufenden Betrieb nachziehen.
- Standort und Unternehmensadresse unter WooCommerce → Allgemein eingetragen, Website-Sprache auf Deutsch, Euro-Währung mit korrekten Trennzeichen gesetzt?
- Steuerberechnung aktiviert, Eingabemodus (Brutto/Netto) und Anzeigemodus konsistent konfiguriert?
- Steuersatz 19 % angelegt, ermäßigter Satz 7 % als eigene Steuerklasse vorhanden (soweit relevant)?
- Mindestens eine Versandzone mit mindestens einer Versandmethode eingerichtet?
- Versandkosten konkret konfiguriert, kostenloser Versand nur mit Bedingung aktiv?
- Mindestens eine produktive Zahlungsart im Live-Modus (nicht Test-Modus) aktiv?
- Lagerverwaltung eingeschaltet (bei physischen Produkten), Warnbestand und Fehlbestandsverhalten definiert?
- Absenderadresse, Logo und Impressum-Fußtext in den E-Mail-Einstellungen gesetzt, Admin-Empfänger korrekt?
- Gastbestellung aktiviert, optionale Kontoerstellung beim Checkout eingeschaltet, DSGVO-Seiten (Datenschutz, Impressum) in Kontoeinstellungen verknüpft?
- Pflichtseiten (Warenkorb, Kasse, Mein Konto) vorhanden und korrekt zugeordnet? AGB und Widerrufsbelehrung im Checkout verknüpft?
- Gewicht- und Maßeinheiten auf Kilogramm und Zentimeter gesetzt?
- Kleinunternehmer- oder B2B-Sonderstatus: Steuerberechnung entsprechend angepasst?
- Ohne konfigurierte Versandzone rechnet WooCommerce keinen Versand und bricht den Checkout ab.
- Die teuersten Fehleinstellungen sind die unsichtbaren: ein falscher Steuermodus oder eine fehlende anteilige Versandsteuer fallen im Frontend nicht auf, kosten aber bei jeder Bestellung Marge.
- Gastkasse ist Pflicht für niedrige Abbruchraten. Erzwungene Kontoregistrierung kostet Umsatz.
- Rechtstexte, AGB und Widerrufsbelehrung müssen aktiv im Checkout verknüpft und mit der Bestellung archiviert werden. Germanized oder German Market erledigt beides automatisch.
Häufige Fragen
Muss ich für WooCommerce das Plugin Germanized installieren?
Rechtlich vorgeschrieben ist Germanized nicht, es ist ein Plugin von einem Drittanbieter. Praktisch ist es für deutsche Shops aber nahezu unverzichtbar, weil es die Pflichtanforderungen abdeckt, die WooCommerce von Haus aus nicht mitbringt: rechtssichere Kaufprozess-Abfolge, AGB-Checkbox, Grundpreisberechnung, anteilige Versandsteuer und konforme Rechnungs-PDFs. Die verbreitete Alternative ist German Market, die denselben Pflichtbereich abdeckt. Ohne eines dieser Plugins müssen Sie die Punkte manuell oder per Custom-Code lösen. Germanized ist unter wordpress.org/plugins/woocommerce-germanized als kostenlose Basisversion verfügbar, die Pro-Version fügt Dokumenten-Management und erweiterte Steuerfunktionen hinzu.
Wie lange dauert die WooCommerce-Grundeinrichtung?
Die zwölf Grundeinstellungen selbst sind in ein bis drei Stunden erledigt. Mehr Zeit kostet die Vorarbeit: AGB und Widerrufsbelehrung erstellen lassen (Anwalt oder ein Dienst wie die IT-Recht Kanzlei, oft mit ein bis zwei Tagen Vorlauf), die Konten bei den Zahlungsanbietern verifizieren (je nach Anbieter ein bis fünf Werktage) und einen SMTP-Dienst einrichten (rund eine Stunde). WooCommerce selbst ist nicht schwer zu konfigurieren; aufwendiger als einen US-Shop machen es die deutschen Steuer- und Rechtsanforderungen, die ein Plugin wie Germanized nachrüstet.
Wie richte ich Steuersätze für beide deutschen MwSt.-Sätze ein?
Legen Sie unter WooCommerce → Einstellungen → Umsatzsteuer → Steuerklassen eine zweite Klasse an (zum Beispiel „Ermäßigter Preis“). Unter dem neuen Reiter „Ermäßigte Steuersätze“ tragen Sie DE, Satz 7,0000, Name „MwSt. 7 %“ ein. Den Standard-Steuersatz (19 %) legen Sie unter „Standard-Steuersätze“ an. Danach wählen Sie am jeweiligen Produkt die passende Steuerklasse. Nutzen Sie Germanized, können Sie die aktuellen EU-Sätze automatisch importieren.
Was passiert, wenn ich keine Versandzone einrichte?
WooCommerce kann keinen Versand berechnen. Im Checkout erscheint entweder „Kein Versand verfügbar“ oder, wenn der kostenlose Versand global aktiv ist, 0 Euro. Kunden aus Ländern ohne zugeordnete Zone sehen keine Versandoption und können nicht bestellen. Richten Sie mindestens eine Zone für Deutschland mit einer Versandmethode ein, bevor der Shop live geht.
Darf ich die Pflichtseiten (Warenkorb, Kasse, Mein Konto) löschen oder umbenennen?
Löschen nein. Umbenennen ja, solange die Zuordnung unter WooCommerce → Einstellungen → Erweitert korrekt bleibt. WooCommerce findet die Seiten über die hinterlegten IDs, nicht über den Namen. Wenn Sie eine Seite löschen, verliert WooCommerce die Zuordnung, und der betroffene Checkout-Schritt gibt einen Fehler.
Was muss ich bei der Gastkasse aus Datenschutzsicht beachten?
Gastkunden geben beim Checkout personenbezogene Daten an (Name, Adresse, E-Mail). Diese Daten müssen in der Datenschutzerklärung benannt werden. WooCommerce selbst bietet unter Konten & Datenschutz eine Löschfunktion für verwaiste Gastbestellungen. Tragen Sie in den WooCommerce-Einstellungen die URL Ihrer Datenschutzerklärung ein, damit WooCommerce sie im Checkout-Prozess automatisch verknüpft.
Kann ich Zahlungsarten nach dem Launch noch ändern?
Ja, jederzeit. Zahlungsarten können im laufenden Betrieb aktiviert, deaktiviert oder in der Reihenfolge verschoben werden. Laufende Bestellungen, die bereits mit einer Zahlungsart verknüpft sind, bleiben davon unberührt. Wenn Sie einen Anbieter vollständig abschalten, stellen Sie sicher, dass alle offenen Bestellungen dieses Anbieters abgeschlossen oder storniert sind.
Muss ich für B2B-Kunden eine andere WooCommerce-Konfiguration einrichten?
Wenn Sie gemischt an B2B und B2C verkaufen, brauchen Sie eine Lösung, die Preise rollenbasiert anzeigt. WooCommerce Core zeigt allen Kunden denselben Preis. Germanized Pro unterstützt die Ausweisung von Netto- oder Bruttopreisen je nach Kundenrolle. Für reine B2B-Shops können Sie die Steueranzeige auf Netto-Preise umstellen und die Shopseite auf eingeloggte Kunden beschränken.
